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CBD Öl bei Krebs

CBD wird immer wieder angepriesen, dass es bei Krebs helfen soll. Doch dabei darf man dies nicht falsch verstehen. CBD ist kein Wundermittel und kann Krebs nicht heilen. Es kann aber unterstützend eingesetzt werden und helfen die Krankheit zu besiegen. Krebs ist sehr vielseitig und es nicht nur der bösartige Tumor, sondern auch die Nebenwirkungen, die durch die Krebstherapie entstehen. Hierbei kann CBD ein sehr hilfreiches Mittel sein, um zum einen das Immunsystem zu stärken und zum anderen die Nebenwirkungen der Chemotherapie abzuschwächen und so erträglicher zu machen.

Kann durch CBD Öl das Tumorwachstum gehemmt werden?

Immer wieder tauchen beispielsweise bei Facebook Posts auf, die darauf hinweisen, dass CBD die Krebserkrankungen positiv beeinflussen kann und auch das Tumorwachstum hemmen soll. Dies ist jedoch mit Vorsicht zu genießen. Ja, es gibt Erkenntnisse, dass CBD den Krebs am Wachstum hemmen kann. Allerdings wurde dies bisher nur an Tierversuchen durchgeführt und die Wirksamkeit bei Menschen wurde bisher noch nicht bestätigt.

Bei einigen Studien und Untersuchungen zeigte sich zwar, dass Cannabidiol das Wachstum von Brust-, Prostata-, Gebärmutterhalskrebs und Leukämie hemmen kann, wurde aber nur an Tieren untersucht. Natürlich ist dies interessant und könnte für Krebspatienten eine Hoffnung sein. Doch hier müssen noch zahlreichen Studien durchgeführt werden, die diese Wirkung ausreichend belegen.

CBD als unterstützende Therapie

Als unterstützende Krebstherapie hingegen hat sich CBD schon jetzt bewährt. Daher wird es auch in vielen Kliniken, zumindest das medizinische Cannabis, eingesetzt. Es hat zahlreiche Vorteile und kann so die nicht nur die Nebenwirkungen abschwächen. Auch die Lebensqualität kehrt zurück, da die Symptome der Chemotherapie deutlich geringer ausfallen.

In einer Untersuchung der Firma GW Pharmaceutics, die das Cannabis Medikament Sativex herstellt, konnte zudem belegt werden, dass die Überlebensrate, bei Patienten mit einem Hirntumor, deutlich verbessert werden konnte. Daher sollen jetzt Kombipräparate bei Patienten mit anderen Krebsarten probiert werden.

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Nebenwirkungen der Chemotherapie mit CBD Öl behandeln

Insbesondere bei einer Chemotherapie sind die Nebenwirkungen enorm und beeinträchtigen die Patienten sehr. Nicht nur, dass die Mundschleimhäute angegriffen werden und so das Essen zur Qual wird, auch Übelkeit und Erbrechen machen den Patienten zu schaffen. In Untersuchungen wurde festgestellt, dass Cannabidiol die Übelkeit deutlich senken kann. Allerdings sollte hier auf ein Kombipräparat zwischen CBD und THC gesetzt werden, da diese Kombination besonders gut zu wirken scheint.

Weiterhin wirkt CBD entzündungshemmend, was dann vor allem bei Mukositis, der Mundschleimhautentzündung, helfen kann.  

Doch auch bei Schmerzen ist CBD ein hilfreiches Mittel. Durch seine sehr schnelle Wirkung ist es bei akuten wie auch bei chronischen Schmerzen sehr gut einsetzbar. Dabei ist dies auf den entzündungshemmenden Effekt von CBD zurückzuführen, der so dafür sorgt, dass die Entzündungen zurückgehen und gleichzeitig auch die Schmerzen gelindert werden können. Auch hier sollte auf medizinisches Cannabis gesetzt werden, da THC insbesondere auch bei Nervenschmerzen sehr hilfreich ist. Ein Kombipräparat wäre daher einem reinen CBD Produkt vorzuziehen.

Krebspatienten haben mit vielerlei Nebenwirkungen zu kämpfen, was heißt, dass nicht selten noch eine Depression hinzukommt. Schlafstörungen, Ängste und auch Depressionen sind leider nicht selten bei Menschen, die Krebs haben und sich einer Therapie unterziehen müssen. Auch hier kann CBD sehr wirkungsvoll eingesetzt werden. Wie in zahlreichen Studien und Untersuchungen belegt wurde, wirkt Cannabidiol gegen Depressionen, da es in den Hirnstoffwechsel eingreift und Serotonin sowie Glutamat erhöhen kann, was dann zu einer besseren Stimmung führt.

CBD hat zellschützende Eigenschaften

CBD hat aber eine weitere Wirkung auf den Organismus, denn es schütze die Zellen und Gene. Dies heißt, dass Cannabidiol einen positiven Einfluss auf das Enzym CYP1A1 hat und es aktiviert. Dieses Enzym sorgt zum Beispiel dafür, dass Stoffe, die das Erbgut schädigen, schneller aus dem Körper ausgeschieden werden können. Zudem kann CBD auch Nervenschäden vorbeugen.

Vor allem durch die Chemotherapie ist es nicht selten, dass Schäden an den Nerven auftreten und Einschränkungen bleiben, die dann auch zu weiteren Beschwerden führen. Mit Cannabidiol hingegen können die Nerven geschützt werden und so die Schäden an den Nervenzellen gemildert oder gar verhindert werden.

Nicht immer ist CBD die beste Wahl

Viele der Krebspatienten haben kaum Appetit, was aber auch an den Entzündungen der Mundschleimhaut liegt. CBD jedoch hemmt den Appetit noch mehr, was heißt, dass es für diese Patienten eher weniger geeignet ist. Krebspatienten, die kaum Hunger haben, sollte besser auf ein Kombipräparat mit CBD und THC zurückgreifen. Denn beide Stoffe gehören zwar zu den Cannabidiolen, haben aber vollkommen unterschiedliche Wirkungen. So hemmt CBD den Appetit, THC hingegen regt ihn an. Daher wäre es sinnvoll ein THC-reiches Präparat zu nutzen, damit nicht noch mehr Gewicht verloren wird. Gerade die Tumorkachexie, also die starke krebsbedingte Auszehrung, ist die häufigste Todesursache bei Krebspatienten.

Dennoch sollte auf CBD nicht verzichtet werden, was bedeutet, dass ein Kombipräparat vorgezogen werden sollte. Dies liegt daran, dass CBD die Nebenwirkungen von THC relativieren kann, also ein „Highgefühl“ deutlich abgemildert werden kann. Da CBD nicht psychoaktiv wirkt und sogar gegen die Wirkung von THC vorgeht, bleibt der Kopf frei und der Patient ist nicht benebelt.

Natürlich müssen noch viele Untersuchungen und Studien zu CBD durchgeführt werden. Dennoch wenden viele Kliniken Cannabidiol in der Krebstherapie an. Im europäischen Ausland, in Barcelona, gibt es schon eine Klinik, die sich auf kontrollierte Cannabinoid Therapien spezialisiert hat. Würde CBD nicht wirken, wäre eine solche Klinik völlig sinnlos.

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